Die Epigenetik [1] ist ein Forschungsbereich in der Biologie welches sich mit der Überlieferung von Informationen – Erinnerungen – von Generation zu Generation durch das Erbgut, die DNS, beschäftigt.
Von dieser Tatsache wissen die Schamanen schon seit Jahrtausenden und haben verschiedene Techniken um dieses Wissen zu nutzen. Die Wissenschaft kommt langsam hinterher.
Der Schmetterling – Vererbungsforschung von Jo Nagai
Kürzlich wurde über einen Jungen in Japan berichtet, welcher mit Schmetterlingen die Vererbung von Erinnerungen bewiesen hat [2] – die sog. Epigenetik.
Der zehnjährige Jo Nagai hat mit der Biologin Dr. Weiss zusammen Raupen mit Lavendelduft umgeben und sie dann unangenehmen Vibrationen ausgesetzt. Die Raupen haben damit den Geruch von Lavendel mit diesen Vibrationen assoziiert.
Nach dem Schlüpfen aus dem Kokon haben die meisten Schmetterlinge den Lavendelgeruch gemieden, obwohl es keine Vibrationen mehr gab. Und das, obwohl die Raupe während der Zeit im Kokon völlig zersetzt wird und sich aus dieser “Suppe” komplett neu zum Schmetterling zusammensetzt. Auch das Gehirn der Raupe löst sich komplett auf – also das Organ wo vermeintlich durch die Struktur und dem Zustand der Gehirnzellen die Erinnerungen gespeichert werden.
Das Erstaunlichste aber war: nach der Paarung haben auch die Schmetterlinge der nächsten Generation, sogar der übernächsten Generation, den Lavendel gemieden.
Eine Erfahrung aus der Kindheit der Grossmutter wurde an das Enkeltier weitergegeben!
Schamanismus – Wissen über Ahnenerlebnisse
Im Schamanismus ist schon seit jeher bekannt, dass Erfahrungen aus vergangenen Zeiten, Erlebnisse der Ahnen, an die Nachkommen weitergegeben werden können.
Eine solche Erfahrung muss sich nicht bei jedem Nachkommen ausdrücken, kann sich aber wie ein Trieb welches unter der Erde wächst hier und da an der Oberfläche zeigen.
Das können unerklärliche Phobien und Ängste sein, auffällige Verhaltensmuster oder Wissen welches nicht durch Überlieferung erlangt wurde.
Der Schamanismus ist lösungsorientiert und pragmatisch. Die Geister haben den Schamanen viele Techniken gegeben um diese Erinnerungen aus der Vergangenheit zu löschen. Familienstellen, Ahnenbaumarbeiten, schamanische Reisen, Lomi Lomi, Seelenrückholungen, verschiedene Rituale und vieles mehr.
Es ist aber ein wenig Differenzierung nötig, denn manchmal haben solche Sachen ihre Wurzel anderswo als bei einem Erlebnis aus der Ahnenlinie. Etwa aus einem Vorleben oder einem einschneidendem, jedoch verdrängtem, Erlebnis aus der Kindheit.
Familienstellen
Bei einer Familienaufstellung kann es sich zeigen, dass ein Thema seinen Ursprung bei den Ahnen hat. Das wird oft deutlich wenn die Ahnen hinzugestellt werden und das “Thema” sich zu ihnen hingezogen fühlt. Manchmal kann es auch sein, dass erst Bewegung in eine Sache kommt wenn die Ahnen gerufen werden.
Klassische Themen wo das vorkommen kann ist der “durchlässige Männerhass” oder ein Schuldthema.
Der “durchlässige Männerhass” ist die Bezeichnung für ein Muster bei dem eine Frau bei der Wahl ihrer Partner einfach immer “daneben zu greifen” scheint und sich die Männer als schlecht entpuppen oder anderswie enttäuschen. Das Muster kommt oft von einer Grossmutter oder Urgrossmutter.
Bei Schuldthemen kann es sein, dass der Klient oder die Klientin immer wieder durch eigens verursachte Fehler ihr Leben “verbocken”. Hier ist manchmal die Wurzel bei einem Ahn zu finden der etwas vermeintlich Ungutes tat, dafür aber nie einen Ausgleich geleistet hat oder eine Schuld eingestanden hat.
Beim Familienstellen gibt es dann Techniken um diese Verstrickungen zu lösen, durch das Zurückgeben von Paketen beispielsweise, oder anderen Arbeiten im System. Sind die Verstrickungen gelöst kann das Muster auch geändert werden. Die Frau ist frei für einen guten Partner, der Klient darf Erfolge geniessen.
Das schamanische Familienstellen [3] bietet über das systemische Stellen hinaus die unendlichen Möglichkeiten der schamanischen Heiltechniken um das Familiensystem schnell und wirksam in ein geordnetes Bild zu bringen.
Holt die Wissenschaft auf?
Die Wissenschaft beginnt gerade die Epigenetik zu erforschen – ein Phänomen von dem die Urvölker schon seit Jahrtausenden wissen. Wohin das wissenschaftlich führen mag kann man noch nicht sagen. Die “Pille” zur Heilung von epigenetisch vererbten Erfahrungen bietet aber der Schamanismus schon jetzt, durch Techniken wie dem Familienstellen, der Ahnenbaumarbeit, oder anderen.
Von Neil
[1] Epigenetik auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik [2] https://www.upworthy.com/ten-year-old-butterfly-researcher-discovers-that-memories-an-be-passed-down-through-generations/ , https://podcasts.apple.com/us/podcast/feature-caterpillar-roadshow/id1793765332?i=1000693017680 [3] Ein schamanisches Familienstellen kann man bei uns entweder im Rahmen eine Familienstellens mit Beisitzern, in einer Einzelsitzung oder durch eine Fernarbeit beauftragen. Weitere Informationen finden Sie hier: Schamanische Familienaufstellung